Goldzähne verkaufen in der Schweiz: Was ist Zahngold wert – und wo bekommt man den Bestpreis?

Aktualisiert: 10. Juni
TL;DR: Zahngold ist wertvoller als viele denken. Eine einzelne Goldkrone kann 80 bis über 200 CHF wert sein – je nach Gewicht, Legierung und aktuellem Goldkurs. Gelbes Zahngold hat meist 14 bis 20 Karat (58–83 % Gold), weisses Zahngold enthält oft Platin oder Palladium statt Gold. In der Schweiz ist der Verkauf für Privatpersonen steuerfrei und unkompliziert. Wer Goldzähne verkaufen möchte, sollte einen zertifizierten Ankäufer mit XRF-Analysetechnik wählen, immer transparent gewogen werden und bei Unsicherheit ein zweites Angebot einholen.

In Ihrer Schublade liegen vielleicht ein paar alte Goldzähne oder Kronen. Vielleicht nach einer Zahnsanierung. Vielleicht aus einer Erbschaft. Vielleicht hat Ihr Zahnarzt die Krone einfach ausgehändigt und Sie haben sie seither aufbewahrt, ohne genau zu wissen, was sie eigentlich wert ist.
Das ist häufiger als man denkt. Millionen von Menschen in der Schweiz und im deutschsprachigen Raum haben zuhause Zahngold liegen – und haben keine Ahnung, dass sie damit bares Geld in der Hand halten.
Zahngold ankauf in der Schweiz ist gefragter denn je. Der Goldpreis ist im letzten Jahr um über 26 Prozent gestiegen und erreichte im Januar 2026 ein Rekordhoch von 133 CHF pro Gramm Feingold. Das bedeutet: Wer jetzt Goldzähne verkauft, bekommt mehr als zu jedem früheren Zeitpunkt.
Aber wie viel ist Ihr Zahngold wirklich wert? Wie viel Karat hat eine typische Goldkrone? Was passiert, wenn der Zahn noch dran ist? Und wo in der Schweiz bekommt man den fairen Preis, ohne über den Tisch gezogen zu werden?
Dieser Ratgeber beantwortet alle diese Fragen. Schritt für Schritt, mit konkreten Zahlen und ohne Fachchinesisch.
Wie viel Karat hat Zahngold eigentlich?
Gelbes Zahngold hat einen Goldgehalt zwischen 14 und 20 Karat, was einem Feingoldanteil von 58 bis 83 Prozent entspricht. Weisses Zahngold enthält kaum Gold und besteht hauptsächlich aus Platin oder Palladium. Der genaue Goldgehalt ist entscheidend für den Ankaufspreis und lässt sich ohne professionelle Analyse nicht verlässlich bestimmen.
Warum kein reines Gold beim Zahnarzt?
Reines Gold hat 24 Karat und ist zu fast 100 Prozent aus Gold. Das klingt ideal – aber als Zahnersatz wäre es katastrophal. Reines Gold ist sehr weich, fast so weich wie Blei. Es würde sich unter dem täglichen Kaudruck verbiegen, abnutzen und deformieren. Eine Krone aus reinem Gold würde nach wenigen Monaten ihre Form verlieren.
Deshalb wird Zahngold immer als Legierung hergestellt: Gold wird mit anderen Metallen gemischt, um Härte, Stabilität und Langlebigkeit zu erreichen. Je nach Anwendung – Krone, Brücke, Inlay, Stift – werden unterschiedliche Legierungen eingesetzt.
Die häufigsten Zahngold-Legierungen
Die häufigsten Beimischungen in Zahngold sind Silber, Palladium, Kupfer und Platin. Typische Zahngoldlegierungen tragen Handelsnamen wie Degulor, Degudent, Herador oder Stabilor. Sie alle werden vom Dentallabor für Zahnersatz verwendet.

Hier eine Übersicht der gängigsten Typen:
Typ | Goldgehalt | Karat | Farbe | Typische Verwendung |
Hochgoldhaltige Legierung | 75–83 % | 18–20 K | Gelbgold | Kronen, Inlays |
Mittelgoldhaltige Legierung | 58–75 % | 14–18 K | Gelbgold | Brücken, Teilprothesen |
Palladium-Legierung | < 5 % Gold | < 1 K | Weissgold/Silber | Kronen mit Keramikverblendung |
Titan-Legierung | 0 % | – | Silber-Grau | Implantate, modern |
Wichtig: Weisses oder silberfarbenes Zahngold enthält oft kein Gold, kann aber dennoch wertvoll sein – wenn es viel Palladium oder Platin enthält. Palladium notiert aktuell bei rund 30 CHF pro Gramm, Platin bei etwa 30–35 CHF. Auch das ist bares Geld.
Eine einfache Faustregel: Je intensiver das Goldgelb, desto höher ist in der Regel der Goldanteil. Graues oder weisses Metall enthält meist wenig Gold. Aber Ausnahmen gibt es. Deshalb führt am Ende kein Weg an einer professionellen XRF-Analyse vorbei.
Wieviel ist Zahngold wert? So berechnen Sie den Preis selbst
Der Wert von Zahngold ergibt sich aus drei Faktoren: dem Gewicht in Gramm, dem Goldgehalt in Prozent und dem tagesaktuellen Goldkurs. Eine typische Goldkrone wiegt 2 bis 4 Gramm und enthält 60 bis 75 Prozent Gold. Bei einem Goldkurs von rund 110 CHF pro Gramm Feingold ergibt das einen Materialwert von 130 bis 330 CHF pro Krone.
Die Formel
Materialwert = Gewicht (g) × Goldgehalt (%) × Goldkurs (CHF/g Feingold)
Drei konkrete Rechenbeispiele
Beispiel 1: Kleine 14-Karat-Krone
Gewicht: 2 g
Goldgehalt: 58,5 % (585er Gold / 14 Karat)
Goldkurs: 110 CHF/g
Materialwert: 2 × 0,585 × 110 = 128,70 CHF
Ankaufspreis (90 %): ~116 CHF
Beispiel 2: Grosse 18-Karat-Brücke
Gewicht: 6 g
Goldgehalt: 75 % (750er Gold / 18 Karat)
Goldkurs: 110 CHF/g
Materialwert: 6 × 0,75 × 110 = 495 CHF
Ankaufspreis (90 %): ~445 CHF
Beispiel 3: Nachlass mit 4 Kronen (gemischt)
Gesamtgewicht: 10 g
Durchschnittlicher Goldgehalt: 65 %
Goldkurs: 110 CHF/g
Materialwert: 10 × 0,65 × 110 = 715 CHF
Ankaufspreis (90 %): ~643 CHF
Wie gold.de erklärt, ist schon eine einzelne Krone mehrere hundert Franken wert, wenn der Goldgehalt stimmt. Viele Menschen haben mehrere solcher Stücke zuhause, ohne deren Wert zu kennen.
Nutzen Sie unseren kostenlosen Edelmetallrechner für eine schnelle erste Einschätzung, bevor Sie einen Termin vereinbaren.
Was ist ein fairer Ankaufspreis?
Seriöse Ankäufer zahlen in der Regel 85 bis 90 Prozent des Materialwerts. Das klingt zunächst wenig, ist aber fair: Der Ankäufer trägt Kosten für Analyse, Schmelze, Raffination und Weiterverarbeitung. Wer weniger als 80 Prozent anbietet, drückt den Preis auf Ihre Kosten. Mehr als 95 Prozent ist betriebswirtschaftlich kaum realistisch – und ein mögliches Warnsignal für versteckte Gebühren.
Was ist der Unterschied zwischen Zahngold, Altgold und Dentalgold?
Diese drei Begriffe werden häufig verwechselt. Im Kern meinen sie dasselbe – aber es gibt feine Unterschiede.

Zahngold ist der Oberbegriff für alle Edelmetalllegierungen, die beim Zahnarzt eingesetzt wurden: Kronen, Brücken, Inlays, Teilprothesen.
Dentalgold ist der Fachbegriff aus der Zahntechnik. Dentallegierungen sind speziell für medizinische Anforderungen entwickelt worden – hohe Biokompatibilität, Korrosionsbeständigkeit und Formstabilität. Beim Ankauf spielt das keine Rolle: bewertet wird ausschliesslich der Metallgehalt.
Altgold ist ein weiterer Begriff für jedes gebrauchte Gold, das zum Schmelzen und Wiederverkauf angeboten wird – Zahngold ist also eine Unterkategorie von Altgold.
Für Sie als Verkäufer ist diese Unterscheidung beim Ankauf irrelevant. Der Wert hängt allein von Gewicht, Metallgehalt und Tagespreisen ab.
Goldzähne verkaufen: Mit oder ohne Zahn – was ist besser?
Sie können Zahngold problemlos auch mit dem natürlichen Zahn verkaufen. Seriöse Ankäufer schmelzen das Material ein und trennen dabei automatisch alle Fremdbestandteile wie Keramik, Kunststoff und Zahnreste ab. Dabei geht kein Gold verloren. Der Preis wird ausschliesslich auf den Edelmetallgehalt berechnet.
Das Recht auf Ihr Gold
Philoro Schweiz bestätigt: Wenn Ihr Zahnarzt eine Krone mit oder ohne Zahn
entfernt, gehört das Gold immer Ihnen als Patienten. Sie haben das Recht auf Aushändigung. Viele wissen das nicht und lassen wertvolles Material einfach im Behandlungszimmer zurück – entweder weil sie nicht fragen oder weil der Zahnarzt die Krone still entsorgt.
Wenn Sie eine geplante Zahnsanierung vor sich haben: Sprechen Sie vor dem Eingriff mit Ihrem Zahnarzt und bestehen Sie auf die Aushändigung aller entfernten Teile. Das ist Ihr gutes Recht.
Mit Zahn verkaufen: Vor- und Nachteile
Der Vorteil des Verkaufs mit Zahn: keine aufwändige Trennung, keine Wartezeit, kein zusätzlicher Zahnarzttermin. Das Material wird so angenommen, wie es ist.
Der Nachteil: Das Gewicht des Zahns verfälscht die Rohschätzung. Manche unseriösen Ankäufer nutzen das als Vorwand, um den Goldgehalt tiefer anzusetzen als er ist. Beim Edelmetallhaus Basel ist das kein Problem: Das Material wird mit XRF analysiert. Das Gerät misst nur den Metallgehalt – der Zahn selbst hat keinen Einfluss auf das Ergebnis.
Praktischer Tipp
Wenn Sie Zeit haben und die Krone noch am Zahn sitzt: Fragen Sie Ihren Zahnarzt, ob er das Gold beim nächsten Termin sauber trennen kann. Das erleichtert die spätere Wiegung. Wenn die Krone bereits lose oder separat ist: kein Problem – einfach mitbringen, wie es ist.
Zahngold verkaufen in der Schweiz: Was Sie rechtlich wissen müssen
Der Verkauf von Zahngold ist für Privatpersonen in der Schweiz völlig unkompliziert. Es gibt keine Meldepflicht, keine Kapitalertragsteuer und keine besonderen Auflagen. Käufe und Verkäufe bis CHF 15'000 können anonym abgewickelt werden, ohne Identifikationspflicht.
Ist der Verkaufsgewinn steuerpflichtig?
Wie premesec.ch erklärt, unterliegt das Halten von Edelmetallen zwar der Vermögenssteuer. Der Gewinn aus dem Verkauf selbst ist für Privatpersonen in der Schweiz aber in der Regel einkommenssteuerfrei. Das gilt, solange der Verkauf nicht gewerbsmässig erfolgt – also nicht regelmässig als Nebeneinnahme betrieben wird.
Für Privatpersonen, die gelegentlich Zahngold, Schmuck oder Altgold verkaufen, entsteht so gut wie nie eine Steuerpflicht. Das macht die Schweiz zu einem besonders attraktiven Umfeld für den Goldverkauf.
Nur bei registrierten Händlern verkaufen
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) empfiehlt, Altgold und Zahngold ausschliesslich bei Händlern zu verkaufen, die beim Zentralamt für Edelmetallkontrolle registriert sind. Wie der Tagesanzeiger berichtet, haben Konsumentinnen mit nicht registrierten Händlern zum Teil schlechte Erfahrungen gemacht. Im schlimmsten Fall wurde der Wert bewusst tief angesetzt.
Fragen Sie beim Ankäufer immer nach, ob er beim Zentralamt registriert ist. Seriöse Händler nennen das von sich aus – und stellen auf Wunsch eine Bestätigung aus.
Anonymität und Datenschutz
In der Schweiz können Edelmetall-Transaktionen bis CHF 15'000 anonym durchgeführt werden. Sie müssen keinen Ausweis vorlegen und keine persönlichen Daten hinterlassen. Bei höheren Beträgen greift die Geldwäschegesetzgebung, und eine Identifikation wird notwendig. Für den typischen Zahngold-Verkauf von wenigen Kronen ist das aber kein Thema.
Die häufigsten Fehler beim Zahngold verkaufen – und wie Sie sie vermeiden
Viele Menschen verkaufen Zahngold zum ersten Mal und wissen nicht, worauf sie achten müssen. Das nutzen manche Ankäufer aus. Hier sind die häufigsten Fallen:
Fehler 1: Den ersten Preis akzeptieren
Der erste Ankäufer, den Sie aufsuchen, ist selten der beste. Preisunterschiede von 20 bis 30 Prozent zwischen verschiedenen Anbietern sind keine Seltenheit. Holen Sie mindestens zwei Angebote ein – das kostet nichts und kann sich schnell lohnen.
Fehler 2: Dem Säuretest vertrauen
Viele günstige Ankäufer bewerten Gold mit einem Säuretest. Dabei wird eine kleine Kratzspur vom Stück mit Salpetersäure behandelt. Das Ergebnis ist ungenau, kann das Material beschädigen und gibt nur grobe Hinweise auf den Goldgehalt. Eine XRF-Analyse ist um ein Vielfaches präziser – und zerstört das Material nicht.
Fehler 3: Sich unter Druck setzen lassen
"Das Angebot gilt nur heute" oder "Der Goldkurs fällt gerade" – solche Aussagen sollen Sie zu einer schnellen Entscheidung drängen. Ein seriöser Ankäufer gibt Ihnen Zeit. Sie müssen nie sofort entscheiden.
Fehler 4: Zahngold im Ausland verkaufen
Wer in Deutschland oder Österreich lebt, aber in die Schweiz fährt, um dort zu verkaufen – oder umgekehrt – sollte sich über mögliche Einfuhrregeln informieren. Innerhalb der Schweiz gibt es keine Einschränkungen.
Fehler 5: Den Wert nicht selbst berechnen
Wer den ungefähren Materialwert kennt, kann den angebotenen Preis viel besser einschätzen. Nutzen Sie den Edelmetallrechner, bevor Sie zum Termin gehen. So wissen Sie, in welchem Bereich ein faires Angebot liegen sollte.
So erkennen Sie einen seriösen Zahngold-Ankäufer in der Schweiz
Ein seriöser Zahngold-Ankäufer analysiert Ihr Gold mit einem Röntgenfluoreszenz-Spektrometer (XRF), wiegt transparent auf einer geeichten Waage, gibt ein unverbindliches Angebot und verlangt keine Mindestmenge. Warnsignale sind fehlende Preistransparenz, Druck beim Verkauf und keine klare Registrierung beim Zentralamt.

Der Stiftung Warentest zufolge lohnt es sich vor allem bei Schmuck und Zahngold, mehrere Angebote einzuholen. Die Preisunterschiede zwischen Anbietern können erheblich sein.
Die Checkliste für den Termin
Bevor Sie Zahngold zum Verkauf mitnehmen, prüfen Sie diese Punkte:
✅ XRF-Analyse vorhanden? Der Ankäufer sollte ein Röntgenfluoreszenz-Gerät einsetzen. Das ist der Industriestandard für präzise, zerstörungsfreie Metallanalysen.
✅ Transparentes Wiegen? Sie sollten beim Wiegevorgang dabei sein und das Ergebnis selbst ablesen können. Kein seriöser Händler versteckt die Waage.
✅ Preis vor Ort und ohne Verpflichtung? Das Angebot sollte klar und nachvollziehbar auf Basis des aktuellen Börsenkurses berechnet werden. Keine Verpflichtung, keine versteckten Abzüge.
✅ Keine Mindestmenge? Auch eine einzelne Krone ist beim richtigen Ankäufer willkommen.
✅ Sofortauszahlung? Faire Ankäufer zahlen bar oder per Überweisung am selben Tag aus. Keine Wartezeiten, keine Ratenzahlungen.
✅ Beim Zentralamt für Edelmetallkontrolle registriert? Fragen Sie danach. Seriöse Händler nennen das von sich aus.
✅ Google-Bewertungen geprüft? Schauen Sie sich echte Kundenbewertungen an. Prüfen Sie, ob der Händler auf Bewertungen antwortet – das zeigt Seriosität und aktive Kundenpflege.
Zahngold verkaufen in der Nähe von Basel: So läuft es beim Edelmetallhaus ab
Das Edelmetallhaus Basel kauft Zahngold, Dentallegierungen und alle Arten von Altgold an – ohne Mindestmenge, zu tagesaktuellen Marktpreisen und mit vollständiger Transparenz. Die Bewertung erfolgt mit modernster XRF-Technik, direkt vor Ihren Augen.
Der genaue Ablauf
Schritt 1: Termin vereinbaren. Ein kurzer Anruf oder eine Nachricht genügt. Sie erreichen das Edelmetallhaus Basel unter 076 310 62 72 oder über das Kontaktformular. Termine sind meist kurzfristig möglich.
Schritt 2: Material mitbringen. Bringen Sie Ihr Zahngold einfach so mit, wie es ist – in einer Tüte, einem Couvert oder einem Behälter. Es muss nichts gereinigt, sortiert oder vorbereitet werden. Auch gemischte Materialien (Kronen mit Keramik, Prothesen, Altschmuck) können Sie einfach mitbringen.
Schritt 3: XRF-Analyse und Wiegung. Unser Experte Samet Sahin analysiert Ihr Material mit dem XRF-Spektrometer. Das dauert pro Stück nur wenige Sekunden. Sie sehen die genauen Metallgehalte in Echtzeit auf dem Display – Gold, Silber, Palladium, Platin, alles aufgeschlüsselt. Danach wird auf unserer geeichten Waage gewogen. Sie können das Ergebnis selbst ablesen.
Schritt 4: Angebot erhalten. Auf Basis von Analyse, Gewicht und aktuellem Börsenkurs erhalten Sie ein klares, schriftliches Angebot. Keine versteckten Abzüge. Keine Bearbeitungsgebühren. Sie haben keinen Druck, das Angebot anzunehmen.
Schritt 5: Sofortauszahlung. Bei Zustimmung erhalten Sie den Betrag sofort in bar oder per Überweisung. In der Regel ist alles in unter 30 Minuten erledigt.
Das Edelmetallhaus ist zertifizierter Ankäufer mit über 10 Jahren Erfahrung und 4,9 Sternen auf Google (21 Bewertungen). Sie finden uns an der Hauptstrasse 86 in 4127 Birsfelden, direkt bei Basel und gut erreichbar mit dem ÖV.
Auch Zahnärzte können über uns einen professionellen Zahngold-Ankauf-Service für ihre Praxis und ihre Patienten einrichten – inklusive kostenloser Versandkits und 80 % Anzahlung innerhalb 48 Stunden.
Zahngold verkaufen per Post: Ist das sicher?
Ja – wenn man den richtigen Anbieter wählt. Das Edelmetallhaus Basel bietet für Zahnärzte und Privatpersonen vollversicherte Versandkits an. Das Material wird sicher verpackt, mit Track & Trace versandt und ist während des gesamten Transports versichert.
Für kleine Mengen empfiehlt sich aber grundsätzlich der persönliche Besuch: Sie sind dabei, wenn gewogen und analysiert wird, und können das Angebot vor Ort annehmen oder ablehnen. Beim Postversand entfällt diese Kontrolle – und die Rücksendung ist umständlicher, falls Sie das Angebot ablehnen wollen.
Unser Empfehlung: Für Werte bis CHF 500 lohnt sich der direkte Termin. Für Zahnarztpraxen oder grössere Mengen ist der Versandservice eine praktische und sichere Alternative.
Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, Goldzähne zu verkaufen
Der Goldpreis befindet sich auf einem historisch hohen Niveau. Laut Stiftung Warentest legte Gold im Jahr 2025 um 46 Prozent in Euro zu – so stark wie seit 1979 nicht mehr. Wer Zahngold zuhause liegen hat, lässt mit jedem Monat des Abwartens potenziell Geld liegen.
Ob der Goldpreis weiter steigt oder wieder fällt, kann niemand mit Sicherheit sagen. Fakt ist: Wer heute verkauft, erzielt einen der höchsten Preise der letzten Jahrzehnte.
Drei Dinge zum Mitnehmen: Zahngold hat fast immer einen echten Wert. Die Bewertung beim richtigen Ankäufer ist kostenlos und unverbindlich. Und der Verkauf in der Schweiz ist für Privatpersonen einfach, diskret und steuerfrei.
Nutzen Sie unseren kostenlosen Edelmetallrechner für eine erste Einschätzung und vereinbaren Sie dann einen Termin beim Edelmetallhaus Basel.
Häufig gestellte Fragen
Wieviel ist eine Goldkrone in CHF wert?
Das hängt vom Gewicht und Goldgehalt ab. Eine typische Goldkrone wiegt 2 bis 4 Gramm. Bei einem Goldgehalt von 60 bis 75 Prozent und dem aktuellen Goldkurs von rund 110 CHF pro Gramm Feingold liegt der Materialwert zwischen 130 und 330 CHF. Seriöse Ankäufer zahlen 85 bis 90 Prozent davon aus. Eine genaue Bewertung ist nur vor Ort mit einer XRF-Analyse möglich.
Kann ich Zahngold zusammen mit dem Zahn verkaufen?
Ja, das ist kein Problem. Seriöse Ankäufer schmelzen das Material ein und trennen dabei alle Fremdbestandteile wie Zahn, Keramik oder Kunststoff heraus. Kein Gold geht dabei verloren. Der Preis basiert ausschliesslich auf dem Edelmetallgehalt. Als Patient haben Sie in der Schweiz immer das Recht auf Aushändigung Ihres Zahngoldes, auch wenn es noch am Zahn sitzt.
Muss ich den Verkauf von Zahngold in der Schweiz versteuern?
Nein. Für Privatpersonen in der Schweiz ist der Verkaufsgewinn von Zahngold in der Regel einkommenssteuerfrei. Es gibt keine Meldepflicht und keine Kapitalertragsteuer. Verkäufe bis CHF 15'000 können sogar anonym abgewickelt werden. Der Besitz von Edelmetallen unterliegt der Vermögenssteuer, nicht aber der Gewinn aus dem Verkauf.
Wie viele Karat hat Zahngold typischerweise?
Gelbes Zahngold hat in der Regel zwischen 14 und 20 Karat. Das entspricht einem Goldgehalt von 58 bis 83 Prozent. Der Durchschnittswert liegt bei etwa 16 Karat (67 Prozent Gold). Weisses Zahngold enthält meist kaum Gold, kann aber wertvolles Platin oder Palladium enthalten. Ohne XRF-Analyse lässt sich der genaue Karatwert nicht verlässlich bestimmen.
Wie finde ich einen seriösen Zahngold-Ankäufer in der Nähe?
Achten Sie auf einen Ankäufer mit XRF-Analysetechnik, transparenter Waage und einer klaren Preisangabe ohne Druck. Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit empfiehlt, nur bei beim Zentralamt für Edelmetallkontrolle registrierten Händlern zu verkaufen. Holen Sie bei Unsicherheit ein zweites Angebot ein. Das Edelmetallhaus Basel in Birsfelden bietet eine kostenlose, unverbindliche Bewertung und zahlt sofort aus.
Was ist der Unterschied zwischen Zahngold und Dentalgold?
Zahngold und Dentalgold meinen dasselbe: Edelmetalllegierungen, die beim Zahnarzt eingesetzt wurden. Zahngold ist der umgangssprachliche Begriff, Dentalgold der Fachbegriff aus der Zahntechnik. Beim Ankauf macht der Unterschied keine Rolle – bewertet wird ausschliesslich Gewicht und Metallgehalt.
Kann ich auch Zahnprothesen oder Brücken verkaufen?
Ja. Teilprothesen, Zahnbrücken, Inlays und Onlays aus Goldlegierungen können alle verkauft werden. Je mehr Teile Sie haben, desto höher ist natürlich der Gesamterlös. Bringen Sie einfach alles mit – auch gemischte Materialien (zum Beispiel Kronen mit Keramikverblendung) werden problemlos angenommen und analysiert.


